>isb Nord Symposium am 21.09.2019 in Hamburg

isb Nord Symposium am 21.09.2019 in Hamburg

Konflikt- und Dialogkultur für Gestalter in Unternehmen und Gesellschaft

Im Mittelpunkt des Symposiums stehen die Interaktionen von Menschen in Systemen. Diese werden auf mehreren Ebenen beleuchtet.

Wie übernehmen verschiedene Menschen/Rollen die Verantwortung für ihr Interagieren? Wie gestaltet sich konkret der Wirklichkeitsabgleich verschiedener Welten? Auch Fragen der inneren Dialogkultur sind von Relevanz. Gibt es „kulturelle Geheimrezepte“ in Unternehmen mit Blick auf gelingende Kommunikation sowie erfolgreiche Konfliktbewältigung?

Auch dieses Jahr gibt es ein vielgestaltiges Angebot an spannenden Workshops: Von Konfliktfeldern in der Digitalisierung über den Bohmschen Dialog zur Transparentmachung durch Visualisierung, vom Aufspüren unterschiedlicher Konfliktmuster zum Thinking Environment und von Passiver Aggression zum inner game und zu Ko-Kreation. Ein Workshop findet unter der Leitung von Sonja Kalusche statt.

Sonja Kalusche: Thinking Environment – Ein dialogisches Konzept für mehr Kooperation
Ein Dialog ist wie eine Reise in ein Land, in dem wir vorher noch nicht gewesen sind. Das heißt, wir sind neugierig auf das Neue und wir sind aufgeregt und vielleicht auch ein wenig unsicher, weil wir nicht sicher wissen, was uns erwartet. Und dennoch, wenn wir uns darauf einlassen, machen wir neue, ungewohnte, bahnbrechende Erfahrungen. Ganz ähnlich ist eine Denksitzung nach dem Konzept des Thinking Environment von Nancy Klein.

Wie jede Reise mit dem ersten Schritt entsteht, so beginnt auch eine Denksitzung (Thinking Pairs) damit, ein Thinking Environment aufzuspannen, d. h. dem Gegenüber die größtmögliche Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Solche Aufmerksamkeit gelingt u. a. in dem wir dem Gegenüber zuhören, ihn ausreden lassen und seine Denkwelle nicht unterbrechen. Dazu braucht es Haltung und Disziplin. Die 10 Komponenten eines Thinking Environment führen uns genau zu dieser Haltung.

Dies führt in Führungsbeziehungen zu einem echten Dialog, und hier zu neuen, ungeahnten Denkansätzen. In spannungsgeladenen Situationen und Konflikten führt die Methode dazu, sich wirklich zuzuhören und Meinungen oder Wirklichkeitskonstruktionen stehen zu lassen ohne sie durch altbewährte Kommunikationsmuster zu zerlegen und abzuwerten.

Ich freue mich, Sie am 21. September in Hamburg zu sehen.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

2019-05-13T09:03:58+00:0013.05.2019|
Kalusche Consulting